Barren, Münzen, Zertifikate
Gold gehört in jedes Depot

Die meisten Anleger haben deutlich weniger Gold im Depot als empfohlen. Barren, Münzen, Zertifikate - die Möglichkeiten sein Geld in Gold zu investieren, sind vielfältig. Aber welche ist die beste?
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FrankfurtKrisensicherung, Inflationsschutz und ultimative Währung – diese Rollen geben manche Fachleute den Edelmetallen in der Finanzkrise, vor allem Gold. Um die zehn Prozent ihres Vermögens sollten Anleger in Edelmetalle investiert haben, sagen Experten. Je nach Geschmack können es mehr oder weniger sein. Die Realität sieht anders aus: Laut einer Umfrage der Steinbeis-Universität sind die Deutschen mit kaum drei Prozent ihres Kapitals in Gold engagiert.

Interessenten haben es nicht leicht angesichts einer schwer überschaubaren Produktpalette. Das Spektrum reicht von Barren und Münzen bis hin zu Derivaten. Der Anleger kann also wählen zwischen Gold pur oder verschiedenen Formen von Verbriefungen und Zahlungsversprechen. Im ersten Fall hält er das Metall in der Hand, im zweiten bekommt er eine Buchung im Depot ähnlich wie bei Aktien.

Für Gold in Form von Barren oder Münzen entscheiden sich jene Anleger, die langfristig investieren und den jederzeitigen Zugriff auf das Metall behalten wollen. Für diesen Vorteil nehmen sie einige Nachteile in Kauf. Dazu zählen beispielsweise das Diebstahlrisiko, mögliche Lieferfristen bei Kauf und Verkauf sowie Spannen von mehreren Prozent zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Vor allem bei kleineren Anlagemünzen unterhalb einer Unze sind die Prämien erheblich.

Trotz des Preisrückgangs bei Gold während der vergangenen Wochen ist das Geschäft belebt geblieben. „In Anbetracht der weltweiten Konjunktursorgen, der Finanzkrise, hoch verschuldeter Staatshaushalten und des Inflationsdrucks suchen Anleger weiterhin nach einem sicheren Hafen, um ihr Vermögen vor Wertverfall zu schützen“, sagt Alex Preukschat vom Gold-Handelshaus goldmoney.com.

Kommentare zu " Barren, Münzen, Zertifikate: Gold gehört in jedes Depot"

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  • Von „enormer Nachfrage“

    Das ist ja subjektiv.

    Die können doch angeben wieviele Unzen sie tatsächlich seit dem
    1.01.2011 verkauft haben.

    Enorm sagt üb3werhaupt nix, wo ist da der Maßstab.
    Entweder der Händler liefert mal Zahlen, oder der Journalist
    sollte etwas misstrauischer sein und nachhacken.
    So ist die Aussage einfach null und nichtig.
    Zahlen,Fakten will ich haben , keine belanglosen Sprüche.

  • Gold nur in physischer Form, niemals als Zertifikate. Und immer unter eigener Kontrolle behalten, niemals in Verwahrung geben.

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