Benzinlagerbestände unerwartet stark gestiegen

Ölpreis fällt unter 125 Dollar

Der Ölpreis hat auch am Mittwoch weiter nachgegeben und ist unter die Marke von 125 Dollar je Barrel gefallen. Grund seien die unerwartet stark gestiegenen Bezinlagerbestände, die den Ölpreis unter Druck setzten, so Händler. Die Ursache dafür ist offenbar ein verändertes Verhalten der Verbraucher.
Sinkflug beim Ölpreis: Am Mittwoch schloss der Preis für ein Barrel Röhol in New York unter 125 Dollar. Foto: dpa Quelle: dpa

Sinkflug beim Ölpreis: Am Mittwoch schloss der Preis für ein Barrel Röhol in New York unter 125 Dollar. Foto: dpa

(Foto: dpa)

HB NEW YORK. Der Ölpreis hat am Mittwoch an der New Yorker Rohstoffbörse (Nymex) weiter nachgegeben und unter 125 Dollar je Barrel geschlossen. Die wöchentlichen Rohöllagerbestände in den USA sind zwar überraschend stark gesunken. Aber die unerwartet stark gestiegenen Benzinlagerbestände hätten den Preis belastet, sagten Händler. Sie hätten die Vermutung über eine Nachfrageschwäche in den USA verstärkt.

„Jahrelang haben die Leute nie daran gedacht, auf ihr Auto für ihre täglichen Wege zu verzichten und jetzt sind wir wirklich an diesem Punkt“, kommentierte Matt Zeman, Händler bei La-Salle Futures Group. Der seit Mittwoch marktführende September-Kontrakt auf ein Barrel der Sorte Light Sweet Crude fiel um 3,98 Dollar bzw 3,1 Prozent auf 124,44 Dollar. Damit liegt der Preis für den Frontmonat-Kontrakt inzwischen über 20 Dollar unter dem am 3. Juli erreichten Allzeithoch.

Das Tageshoch lag bei 128,70 Dollar, das Tagestief bei 124,12 Dollar. Die Rohöllagerbestände in den USA sind in der Vorwoche um 1,6 Mill. Barrel gefallen. Analysten hatten einen Rückgang um 0,1 Mill. Barrel prognostiziert. Die Lagerbestände an Mitteldestillaten wie Diesel und leichtes Heizöl erhöhten sich hingegen um 2,4 Mll.

Barrel. Hier war ein Anstieg um 2,2 Mill. Barrel erwartet worden. Die Lagerbestände an bleifreiem Superbenzin stiegen um 2,9 Mill. Barrel, während die Prognose auf einen Zuwachs von 0,2 Mill. Barrel gelautet hatte. Die Kapazitätsauslastung der US-Raffinerien belief sich auf 87,1%, nach 89,5% in der Vorwoche.

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