Berg- und Talfahrt
Euro erholt sich nach Sturz auf Zweieinhalb-Jahres-Tief

Die Talfahrt des Euros hat bei 1,2329 Dollar einen neuen Tiefpunkt verloren. Dem neuerlichen Kursrutsch folgte im Handelsverlauf allerdings eine Gegenbewegung.

HB DÜSSELDORF. Der Euro ist in Fernost am Dienstag zeitweise auf den tiefsten Stand zum Dollar seit zweieinhalb Jahren gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung verlor rund ein Prozent und kostete 1,2329 Dollar. Auch gegenüber dem japanischen Yen verlor der Euro gut ein Prozent an Wert auf 114,75 Yen, nahe dem am Montag erreichten Sechs-Jahres-Tief.

Händler führten die neuerlichen Schwächeattacke des Euros auf Äußerungen aus der französischen EU-Ratspräsidentschaft zurück, wonach sich die Regierungen nicht gegen einen weiteren Kursrückgang stemmen würden. Zudem hätten japanische institutionelle Anleger in Euro abgerechnete Positionen aufgelöst.

Im Verlauf des Morgens erholte sich der Euro allerdings weitgehend von seinen Verlusten. Gegen 7 Uhr notierte er bereits wieder über 1,25 Dollar. Zum Yen sprang er bis auf 119,60 Yen, nachdem Gerüchte über Interventionen am Devisenmarkt die Runde machten.

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