Beschluss nur noch Formsache
Opec-Konferenz lässt Förderquoten unverändert

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) wird ihre Förderquoten angesichts steigender Preise und des anbrechenden Winters vorläufig nicht verringern. Dies betonte Opec-Präsident Ahmed Fahd el Sabah am Montag unmittelbar vor dem Treffen der Ölminister des Kartells in Kuwait City.

HB KUWAIT CITY. Auch die im September vereinbarte Zusatzproduktion von rund zwei Mill. Barrel (je 159 Liter) täglich soll unverändert bleiben, sagte der kuwaitische Ölminister. Zurzeit fördern die elf Opec-Länder insgesamt rund 30,3 Mill. Barrel Rohöl täglich.

Angesichts der Rekord-Lagerbestände vor allem in den USA werden sich die Ölminister im kommenden Jahr wieder treffen, um über die weitere Entwicklung zu beraten. Zwar haben sich insbesondere die Golf-Staaten und Saudi-Arabien für die Beibehaltung der Rekord-Förderquoten ausgesprochen, andere Opec-Mitglieder wie Venezuela, Iran und Libyen wollen die Produktion jedoch senken.

Wegen des Wintereinbruchs im Nordosten der USA ist der Ölpreis in den USA am Montag erneut gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US- Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete zwischenzeitlich im elektronischen Handel 59,88 Dollar. Das waren 49 Cent mehr als zu Handelsschluss am Freitag. Opec-Rohöl kostete am Freitag im Durchschnitt 53,95 Dollar, rund einen Dollar mehr als am Donnerstag. Experten zufolge standen die Märkte am Montag zudem noch unter dem Schock der Explosionsserie in einem Treibstoff-Depot in Großbritannien am Sonntag.

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