Bitcoin-Erfinder
Herr Nakamoto, bitte melden!

Die Online-Währung Bitcoin sorgt seit Jahren für Furore, doch ihr Erfinder ist bis heute nicht bekannt. Jetzt wollen Journalisten den mysteriösen Satoshi Nakamoto enttarnt haben. Die Spur führt nach Australien – doch es bleiben Zweifel.

FrankfurtWas ein Internetnutzer unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto im Januar 2009 in einem Onlineforum vorstellte, war eine Revolution: Nakamoto skizzierte eine Internetwährung, die von ihren Nutzern verwaltet wird und ohne eine Zentralbank auskommt – den Bitcoin.

Inzwischen sind die virtuellen Münzen insgesamt fast fünf Milliarden US-Dollar wert, auch Großbanken experimentieren mit der Bitcoin-Technologie.

Doch ihr Erfinder ist weiter abgetaucht. Dabei wurde Nakamoto inzwischen sogar für den Wirtschaftsnobelpreis vorgeschlagen. Seine wahre Identität aber blieb verborgen – bis heute.

Nun wollen das Technikmagazin Wired und die Website Gizmodo herausgefunden haben, wer hinter dem Pseudonym steckt.

Die Journalisten glauben, dass es sich um einen australischen Geschäftsmann namens Craig Steven Wright handelt. Doch obwohl die Journalisten viele Indizien präsentieren, bleiben Zweifel. „Entweder hat Wright den Bitcoin erfunden, oder er ist ein brillanter Witzbold, der uns glauben lassen will, dass er es tat“, schreiben die Wired-Journalisten.

Sie berufen sich auf mehrere E-Mails, die darauf schließen lassen, dass es sich bei Wright um den Erfinder der virtuellen Währung handeln soll. Zudem soll Wright auf seinem Blog diverse Artikel zum Thema Bitcoin veröffentlicht haben – und zwar erstmals 2008, als er einen wissenschaftlichen Beitrag über Kryptowährungen ankündigte.

Auch soll er für das Kryptografieprogramm PGP einen Schlüssel verwendet haben, der Satoshi Nakamoto zugeordnet wird. Im Januar 2009 habe Wright dann in einem Beitrag angekündigt, dass die Bitcoin-Betaversion einen Tag später starten soll – kurz vor dem mysteriösen Forenbeitrag, der von Satoshi Nakamoto veröffentlicht wurde.

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