Bitcoins
Die Blase nach der Blase

Die digitale Währung kann die Skepsis ihr gegenüber nicht abschütteln. Nachdem Bitcoins bereits 45 Prozent an Wert verloren haben, reden viele Experten immer noch von einer Blase. Die Internetgemeinde sieht das anders.
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New YorkDie meisten Finanzprofis rechnen mit einem weiteren Preisverfall bei Bitcoins, auch wenn die virtuelle Währung seit ihrem Hoch 45 Prozent an Wert verloren hat. Das geht aus einer weltweiten Umfrage von Bloomberg hervor.

Fünfundfünfzig Prozent der Teilnehmer sagen, dass die virtuelle Währung auf einem nicht haltbaren Niveau gehandelt wird, das nach einer Preisblase aussieht. Weitere 14 Prozent sehen Bitcoins am Rande einer Blase stehen. Nur sechs Prozent gehen nicht von einer Preisblase aus, während sich 25 Prozent nicht sicher sind, ergab die vierteljährliche Befragung.

Das Umfrageergebnis unterstreicht die Skepsis gegenüber Bitcoins, auch wenn Technologieunternehmer, Risikokapitalgeber und Hedgefond Geld und Arbeit investieren, um Bitcoins in ein globales Zahlungssystem zu verwandeln.

Die virtuelle Währung entstand aus einem Konzeptpapier, das unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto verfasst wurde. Die mittlerweile populärste virtuelle Währung basiert auf Verschlüsselungen und einem öffentlichen Verzeichnis aller Transaktionen, um die Eigentumsrechte zu schützen.

Der Bitcoin-Preis hat in diesem Jahr zwischen mehr als 900 Dollar und 341 Dollar gependelt, nachdem er im vergangenen Jahr sogar über 1000 Dollar hinaus geschossen war. Am Freitag wechselte ein Bitcoin für etwa 625 Dollar den Besitzer.

Die Bloomberg-Umfrage wurde von Selzer & Co. aus Des Moines im US-Bundesstaat Iowa vom 15. bis 16. Juli durchgeführt. An der Befragung nahmen 562 Investoren, Analysten und Händler teil, die Kunden von Bloomberg sind. Die Fehlermarge beträgt plus/minus 4,1 Prozentpunkte.

In Online-Umfragen ist die Begeisterung für die virtuelle Währung übrigens deutlich höher. In einer CoinDesk-Umfrage vom 2. Januar sagte mehr als die Hälfte der 5500 befragten Personen, dass Bitcoins in diesem Jahr auf 10.000 Dollar klettern dürften.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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