Brent-Öl kostet fast vier Prozent mehr
Yukos-Krise lässt Ölpreis wieder steigen

Der schwelende Konflikt um den russischen Ölkonzern Yukos hat die Ölpreise am Montag weiter nach oben getrieben.

HB MOSKAU/NEW YORK. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte Light Sweet Crude zur Lieferung im Oktober kostete in New York 46,35 US-Dollar und damit 76 Cent mehr als bei Handelsschluss am Freitag. Der Ölpreis nähert sich damit wieder der Mitte August erreichten Rekordmarke von knapp 50 Dollar an. In London notierte Öl zur Lieferung im November mit 42,70 Dollar um 34 Cent höher als am Freitag.

Yukos kündigte am Montag in Moskau mit sofortiger Wirkung eine drastische Reduzierung seiner Exporte nach China an. Aufgrund finanzieller Probleme könne nur noch der Transport von einem Drittel der üblichen Menge finanziert werden, berichteten russische Medien unter Berufung auf den Konzern. Eine Yukos-Sprecherin wollte dies offiziell zunächst nicht bestätigen. Dies gilt als ein erstes Anzeichen für Lieferschwierigkeiten bei Yukos wegen der Finanzprobleme des Unternehmens, von dem die russischen Behörden Steuernachzahlungen in Milliardenhöhe verlangen.

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