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Brent-Rohölpreis steigt auf 50,28 Dollar - Opec-Aussagen belasten

Der Rohölpreis ist in London zu Handelsbeginn nach pessimistischen Opec-Kommentaren gestiegen. Um 11.40 Uhr wurde Rohöl der Nordseesorte Brent zur Novemberauslieferung mit 50,28 Dollar gehandelt. Am Mittwoch war Brent mit einem Kurs von 50,05 Dollar aus dem Handel gegangen.

dpa-afx LONDON/NEW YORK. Der Rohölpreis ist in London zu Handelsbeginn nach pessimistischen Opec-Kommentaren gestiegen. Um 11.40 Uhr wurde Rohöl der Nordseesorte Brent zur Novemberauslieferung mit 50,28 Dollar gehandelt. Am Mittwoch war Brent mit einem Kurs von 50,05 Dollar aus dem Handel gegangen.

Nach heftigen Kursausschlägen am Vortag notierte ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November an der New Yorker Warenterminbörse Nymex um 11.40 Uhr bei 54,05 Dollar. Am Vortag war der Ölpreis zeitweise bis auf 51,49 Dollar gefallen, um danach wieder auf 53,64 Dollar zu steigen.

Pessimistische Aussagen von Opec-Präsident Yusgiantoro brachten den Ölpreis weiter unter Druck. Yusgiantoro rechnet angesichts der hohen Nachfrage bis Ende Oktober mit weiter steigenden Ölpreisen. "Ich glaube, die Ölpreise werden bis Ende diesen Monats weiter zulegen, weil die Nachfrage zunimmt", sagte der Präsident der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) am Donnerstag in Jakarta.

Zudem bleibe die Produktion am Golf von Mexiko deutlich unter ihrem normalen Niveau, sagten Rohölexperten. Die Auswirkungen auf die am Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden Rohöllagerbestände in den USA sei unsicher.

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