Brentöl nähert sich der Marke von 52 Dollar
Rohölpreise legen wieder deutlich zu

Die Kette schlechter Nachrichten für die Rohölmärkte reíßt nicht ab. In der Karibik braut sich der Hurrikan „Arlene“ zusammen und könnte die Ölplattformen im Golf von Mexiko erreichen.

DÜSSELDORF. Norwegen meldet für Mai einen leichten Rückgang der Ölförderung und in den USA steht die „Driving Season“ an. Die Amerikaner fahren gerade im Sommer viel Auto, entsprechend steigt der Benzinverbrauch. Der jüngste Abbau der US-Benzinlagerbestände spiegelt dieses Verhalten schon wieder. Und weltweit nimmt die Nachfrage weiter zu. Die Internationale Energieagentur hat ihre Prognose für das Wachstum der Weltölnachfrage leicht angehoben.

Alle Faktoren zusammen genommen haben den Ölpreisen neuen Auftrieb gegeben. Das europäische Brentöl kostet wieder fast 52 Dollar je Barrel (159 Liter). „Die Märkte sind nervös, weil kaum Kapazitäten vorhanden sind“, sagt Dennis Nacken, Ölanalyst von Helaba Trust.

Der Blick der Marktteilnehmer ist daher einmal mehr auf die Organisation Erdöl exportierender Staaten (Opec) gerichtet, die am Mittwoch in Wien über ihre Förderquoten beraten will. Opec-Präsident Ahmad Fahad Al-Sabah hat bereits bei dem Treffen mit EU-Vertretern angedeutet, dass die Opec ihre Förderung um weitere 500

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