Devisen + Rohstoffe
Britisches Pfund gerät unter Druck

Der Euro hat am Mittwoch von dem besser als erwartet ausgefallenen ifo-Geschäftsklimaindex und den Äußerungen von EZB-Chef Jean-Claude Trichet profitiert, der Spekulationen über mögliche Zinssenkungen erneut einen Dämpfer verpasst hatte. Die Bank of England erhöhte indes den Druck auf das britische Pfund.

FRANKFURT. Die Gemeinschaftswährung stieg gegenüber dem britischen Pfund 0,9 Prozent auf 78,717 Pence und setzt damit zum fünften monatlichen Zuwachs in Folge an. Unter Druck geriet das Pfund gestern vor allem durch Äußerungen der Bank of England. Chef-Ökonom Charles Bean hatte gesagt, dass beim Pfund angesichts der sich abschwächenden britischen Konjunktur die Abwärtsrisiken überwiegen würden. Von Bloomberg befragte Analysten setzen darauf, dass die Bank of England den Leitzins in mehreren Schritten von derzeit 5,75 Prozent bis Jahresende auf 4,5 Prozent senken wird.

Gegenüber dem Dollar legte der Euro 0,6 Prozent zu und kostete damit 1,5743 Dollar. Negative Konjunkturdaten hatten den Greenback belastet. Der Auftragseingang für langlebige Güter fiel im Februar überraschend, und die Verkaufszahlen neuer Häuser sackten auf den niedrigsten Wert seit 13 Jahren. Immer mehr Investoren gehen davon aus, dass die US-Notenbank Fed auf ihrer nächsten Sitzung Ende April den Leitzins um einen halben Prozentpunkt herabsetzen wird.

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