China
Trotz Dürre genügend Getreide

Die Dürre in China soll den Weizenpreis nicht weiter treiben. Die Reserven seien ausreichend, heißt es von der Regierung in Peking. Die Getreidepreise sind wegen Naturkatastrophen in Russland und Australien unter Druck.
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PekingChina erwartet angesichts voller Getreidelager nach Angaben der Regierung keine Auswirkungen der Dürre auf die Weltmarktpreise für Weizen. Die Volksrepublik habe nach sieben Jahren guter Ernten genügend Reserven, um die Inlandsnachfrage zu decken, sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Dienstag in Peking. Chinas Importe von Weizen, Reis und Mais würden weniger als fünf Prozent des weltweiten Handels ausmachen und daher wenig Einfluss auf die Preisbildung haben.

Investoren schauen derzeit genau auf die Folgen der Trockenperiode in China, da Naturkatastrophen in Russland und Australien den Getreide-Bestände dezimiert haben. Eine stärkere Nachfrage sowie Spekulationsgeschäfte haben die Preise für den Rohstoff Getreide in die Höhe getrieben. Dadurch stiegen die Nahrungsmittelpreise in vielen Ländern stark an, was etwa in Tunesien und Ägypten mit ein Auslöser der Volksaufstände war.

Chinas Regierung hat wiederholt beteuert, Nachfrage und Angebot von Weizen im Land hielten sich die Waage. An den Märkten wird jedoch spekuliert, ob die Volksrepublik wegen der Dürre in größerem Umfang Weizen importieren muss.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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