Chinas Dollarbestände stehen im Fokus
Der Euro-Anstieg erhält neuen Auftrieb

Die Angst vor Dollarverkäufen der chinesischen Notenbank hat den Euro erneut gestärkt. Er markierte daraufhin ein neues Rekordhoch bei 1,33 Dollar.

HB FRANKFURT. Später dementierte Aussagen eines chinesischen Zentralbankers in einem Zeitungsbericht über die Reduzierung von Dollarbeständen hatten die US-Währung zeitweise deutlich unter Druck gesetzt.

Am späten Vormittag notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,3206 Dollar und damit rund ein Cent unter dem am frühen Morgen markierten Hoch von 1,3329 Dollar. „Die China-Geschichte hat sich als unwahr entpuppt und der Euro war sehr gefragt in der letzten Zeit, nun kommt er etwas zurück“, sagte ein Händler. Der Schweizer Franken notierte bei rund 1,1467 Franken je Dollar und etwa 1,5150 Franken je Euro.

„Ich weiß überhaupt nichts über Chinas Devisenreserven und weiß auch nichts darüber, welche Maßnahmen die staatliche Devisenverwaltung an den Devisenmärkten ergriffen hat oder ergreifen wird“, sagte Berater Yu Yongding, Mitglied des geldpolitischen Ausschusses der Zentralbank, am Freitag. Die in Schanghai erscheinende Wirtschaftszeitung „China Business News“ hatte zuvor berichtet, Yu habe gesagt, das Wachstum von US-Schatzanleihen in chinesischen Beständen habe sich in diesem Jahr verlangsamt. Die Summe betrage nun 180 Milliarden Dollar.

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