David Bloom
Euro geht es noch besser als dem Dollar

Dem Dollar geht es noch schlechter als dem Euro, sagt HSBCE-Devisenchefstratege Bloom. Grund für diese Einschätzung: In den USA passiere nichts, während die EU an ihrer Krise arbeite.
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Frankfurt

Trotz europäischer Schuldenkrise steckt der Dollar nach Einschätzung des HSBC-Devisenchefstratege David Bloom in größeren Schwierigkeiten als der Euro. "Auch wenn Europa derzeit mit der Schuldenkrise ein großes Problem vor Augen hat, arbeiten die Staaten in Europa wenigstens an einem Ausweg aus dieser Misere - in den USA aber passiert gar nichts", sagte Bloom. In den Staaten seien die Probleme mit Schuldenkrise, Haushaltsdefizit und dem schwächelnden GDP-Wachstum immens.

Seiner Meinung nach wird der Dollar vielleicht kurzfristig eine Rally hinlegen können - vor allem wenn das Ankaufprogramm für Staatsanleihen (QE2) Ende Juni auslaufe. Insgesamt habe sich die Wahrnehmung des Dollar aber deutlich verändert. "Die allmächtige Währung, die der Liebling der Anleger war, ist auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt und hat nun genau so viele Schattenseiten wie der Euro - wenn derzeit nicht sogar mehr", sagte er.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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