Deutsche Arbeitsmarktdaten haben keine Auswirkung auf die Kurse
Euro bleibt in enger Handelsspanne

Der Euro hat sich zur Wochenmitte bei wenig Umsatz kaum verändert präsentiert. Vor den für Freitag erwarteten US-Arbeitsmarktdaten rechnen Händler nicht mit einer nachhaltigen Trendwende.

HB FRANKFURT. „Das Geschäft ist verhalten abwartend. Wir haben reines Rangetrading mit Interesse auf der Kaufs- wie der Verkaufsseite“, spielte ein Händler bei einer deutschen Großbank in Frankfurt auf die derzeitige Handelsspanne von 1,1990/2000 bis 1,2060/80 Dollar an. Die deutschen Arbeitsmarktdaten blieben dagegen zunächst ohne unmittelbare Auswirkung auf die Kurse. Nach Einschätzung von Händlern stand indes der Yen im Mittelpunkt des Interesses. Die japanische Währung fiel deutlich zurück, was Händler mit dem weiter hohen Ölpreis begründeten. Der Dollar stieg auf 111,35 Yen von 110,70 Yen zum Handelsschluss in New York.

„Der Markt hat sich auf die Stellenzahlen in den USA fixiert“, sagte ein Analyst. „Daher sind die Chancen für große Kursbewegungen davor ziemlich gering.“ Von Reuters befragte Analysten rechnen im Schnitt mit einem Stellenzuwachs in der weltgrößten Volkswirtschaft von 228.000 im Juli. Sollte der Zuwachs höher ausfallen, könnte dies als Signal für eine deutlichere Zinserhöhung am 10. August interpretiert werden. Bislang rechnen die Märkte überwiegend mit einer Anhebung des Zinssatzes um 25 Basispunkte auf 1,50 Prozent.

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