Devisen
Äußerungen der EZB belasten den Euro

An den Devisenmärkten haben am Donnerstag die Zinsentscheidungen europäischer Notenbanken im Blickfeld der Investoren gestanden. Die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bank of England, die Leitzinsen unverändert zu belassen, hatte der Markt bereits erwartet.

HB FRANKFURT. Allerdings werteten Marktteilnehmer Äußerungen von EZB-Chef Jean-Claude Trichet als mögliches Anzeichen einer künftigen Abkehr von der bislang straffen Zinspolitik. Trichet rechnet für die Wirtschaft des EuroRaums mit einer Schwächeperiode und senkte die Wachstumsprognosen. Die starke Betonung der Konjunkturrisiken habe einige Investoren überrascht, sagte Neil Jones von Mizuho Capitals in London.

Nachdem der Euro zum britischen Pfund bei 81,88 Pence zunächst ein Rekordhoch erreicht hatte, verlor die europäische Gemeinschaftswährung 0,5 Prozent auf 81,12 Pence und beendete damit eine siebentägige Gewinnstrecke. Zum Dollar gab der Euro 0,6 Prozent nach auf 1,4414 je Euro.

Unter Druck stand auch die schwedische Krone. Die Notenbank in Stockholm hatte den Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,75 Prozent erhöht, aber ebenfalls die Wachstumsprognose herabgesetzt. Der Markt erwartet nun, dass der nächste Zinsschritt nach unten geht. Zum Dollar verlor die Krone 0,5 Prozent.

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