Devisen
Analysten sehen die US-Währung unter Druck

Der Euro wird nach Ansicht von Devisenexperten in der neuen Handelswoche zum Dollar zulegen. Die am Mittwoch erwarteten Daten zum Verbraucher- und Wirtschaftsvertrauen in der Eurozone im Juli dürften die wachsende Zuversicht der Marktteilnehmer belegen.

FRANKFURT. Der Euro wird nach Ansicht von Devisenexperten in der neuen Handelswoche zum Dollar zulegen. Die am Mittwoch erwarteten Daten zum Verbraucher- und Wirtschaftsvertrauen in der Eurozone im Juli dürften die wachsende Zuversicht der Marktteilnehmer belegen. 23 von Bloomberg befragte Analysten rechnen mit einem Anstieg von 73,3 auf 75 Zähler. „Die eintreffenden Zahlen gehen endlich mit positiven Überraschungen einher. Das wird sicher bedeuten, dass der Euro-Dollar-Wechselkurs weiter aufwärts tendiert“.

Auch technisch argumentierende Beobachter sehen den Dollar unter Druck. Die US-Währung „riskiere einen Bruch nach unten“, schrieb Analyst Steve Barrow von Standard Bank Plc am Freitag und verwies auf die rückläufige Volatilität – ein Gradmesser für die Risikoeinschätzung der Marktteilnehmer. Zwar gebe es am Markt eine resignative Haltung, dass sich der Euro-Dollar-Kurs bis Ende des Sommers in einer engen Spanne bewege. „Aber das dürfte sich als falsch herausstellen. Der Dollar wird zusammenbrechen. Die Abwärtsbewegung wird wahrscheinlich ziemlich aggressiv ausfallen“, hieß es von Barrow weiter.

Der Euro legte letzte Woche zum Greenback 0,7 Prozent zu und notierte zuletzt bei 1,3375. Damit tendierte der Euro bereits in der zweiten Woche in Folge fester.

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