Devisen
Analysten sehen Euro weiterhin im Aufwind

Der Euro wird nach Einschätzung von Devisenexperten die Kursgewinne zum Dollar in dieser Woche fortsetzen. Kurzfristig profitiere die Gemeinschaftswährung von der Zurückhaltung der Europäischen Zentralbank in Bezug auf Maßnahmen zur quantitativen Lockerung.

FRANKFURT. Das sagte Devisenstratege Lee Hardman von der Bank of Tokyo-Mitsubishi. Auf lange Sicht würden sich die mangelnden Impulse zur Belebung des Wachstums allerdings rächen. In der vergangenen Woche gaben insbesondere die Einkaufsmanagerindizes für den Euroraum dem Euro Schub. Marktbeobachter deuteten die Zahlen als Indiz für eine Abschwächung der wirtschaftlichen Talfahrt. Die Eurozone sei einem Aufschwung näher als noch vor einem Monat, sagte Wirtschafts- und Währungskommissar Joaquin Almunia. Am Freitagabend kostete ein Euro 1,3242 Dollar, 1,5 Prozent mehr als zum Wochenbeginn.

Bei den Konjunkturdaten aus Europa dürften Händler insbesondere auf die Arbeitsmarktdaten aus Deutschland achten, die am Donnerstag veröffentlicht werden. Volkswirte gehen davon aus, dass die Arbeitslosigkeit gestiegen ist. In den USA steht am Mittwoch mit der BIP-Schätzung für das erste Quartal ein schwergewichtiger Indikator auf der Agenda. Von der Sitzung der US-Notenbank seien hingegen kaum Überraschungen zu erwarten, schreibt die Postbank.

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