Devisen
Anleger fliehen aus dem Euro

Die europäische Schuldenkrise verunsichert die Anleger, zumal sich die Anzeichen für eine Rezession mehren. Der Euro fällt unter die Marke von 1,42 US-Dollar.
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Aus Furcht vor einer Ausweitung der europäischen Schuldenkrise und einer weltweiten Rezession haben sich Anleger am Dienstag verstärkt aus dem Euro zurückgezogen. Sie suchten unter anderem Schutz im „sicheren Anlagehafen“ Franken und in Bundesanleihen. Unter Verkaufsdruck gerieten dagegen italienische und spanische Anleihen.

 „Der Markt fürchtet, dass die Welt in die Rezession zurückfällt und die Staaten der europäischen Peripherie würden darunter am stärksten leiden“, sagte ING-Stratege Alessandro Giansanti. Geschürt werden die aktuellen Ängste von einer Reihe schwacher US-Wachstumsdaten.

Die Einigung auf die Anhebung der US-Schuldengrenze wurde zwar mit Erleichterung an den Finanzmärkten aufgenommen, gleichzeitig bestehe aber das Risiko, dass durch die geplanten Einsparungen im Haushalt die dortige Konjunktur weiter abgebremst wird. „Während sich die Wolken der politischen Unsicherheit verziehen, braut sich ein wirtschaftlicher Sturm zusammen“, schrieb Volkswirtin Jelena Schuljatjewa von der BNP Paribas in einem Kommentar.

Unter der wachsenden Risikoscheu der Anleger hatte auch der Euro zu leiden, der sich auf 1,4196 Dollar verbilligte und damit rund einen dreiviertel US-Cent unter dem New Yorker Vortagesschluss sei. Offenbar werde der Euro vom Markt zunehmend als riskante Währung wahrgenommen, da konjunkturell schwierige Phasen zusätzliche Gefahren für den Euro-Raum bedeuteten, konstatierten die Analysten der Commerzbank in ihrem Marktbericht.

Zur Schweizer Währung fiel der Euro auf ein neues Rekordtief von 1,0986 Franken und auch der Dollar hielt sich mit 0,7757 Franken nur knapp über seinen bisherigen Tiefstständen. Auch zum japanischen Yen standen Euro und Dollar unter Druck. Hier verhinderten Börsianern zufolge aber Spekulationen um eine Intervention der Bank von Japan weitere Kursverluste.

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  • NOK - Wechselkurs ist noch guenstig (z.B. WKN A0BC8F / ISIN NO0010226962) oder AUD

  • ..zu diesem Thema zitiere ich meine heutige Kündigung, es reicht jetzt wirklich.

    Hiermit kündige ich meine FDP-Mitgliedschaft. Anlass ist das Verhalten der FDP bezüglich der Euro-Krise. Als einzige Partei mit wirtschaftlichem Verstand hätte ich erwartet, daß Sie dem nun erfolgten Weg in die Transfer-Union entschlossenen Widerstand leistet und notfalls in Kauf nimmt, daß die Koalition damit beendet wird.

    Damit hätte die FDP bei den Bürgern ein großes Maß an Glaubwürdigkeit zurückgewinnen können, das sie in der letzten Zeit stark eingebüßt hat.

    Stattdessen werden Untergangsszenarien an die Wand gemalt, daß Europa ohne den Euro nicht existieren kann usw. Dieser offenkundige Unsinn, der maßgeblich vom Duo Merkel/Schäuble vorangetrieben wird, macht leider auch vor der FDP nicht Halt.

    Es herrscht ein naives Wunschdenken in Bezug auf Europa. Die europäische Währung in ihrer jetzigen Form ist aber bereits gescheitert, aber man schiebt das Ende einfach noch weiter hinaus und wirft Geld in ein schwarzes Loch. Das ist verantwortungslos ! In diesem Thema hat der Großteil der Abgeordneten den Bezug zu den Wünschen der Bürger längst verloren. Die Folge wird eine weitere Erosion der Demokratie-Verankerung sein, und was das bedeuten kann in Deutschland, kennt man aus der Geschichte noch gut.

    Die Abgeordneten der FDP mögen sich bitte an ihre erste Pflicht erinnern, die Repräsentation der deutschen Bürgerinteressen. Diese Interessen bestehen NICHT darin, irgendwelche anderen Länder, die über ihre Verhältnisse gelebt haben, auf unsere Kosten zu sanieren !! Das hat überhaupt nichts mit Nationalismus, sondern einfach mit Fairness zu tun. Sie zahlen ja auch nicht einfach so die Schulden ihres Nachbars, ohne daß Sie überhaupt als Einzelner darüber abstimmen könnten.

    Christian

  • Bin für alternative Investment-Ideen dankbar. Dollar kann man vergessen, CHF auch fragwürdig. Was bleibt ?

    Christian

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