Devisen
Anleger warten auf Bernankes letzte Handlung

Investoren spekulieren darüber, ob Fed-Chef Bernanke die geldpolitische Wende einleiten wird. Den Euro-Dollar-Kurs hat das aber bislang kaum beeinflusst. Gute Arbeitsmarktdaten stärken indes den Pfund.
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FrankfurtDer Kurs des Euro hat sich am Mittwoch vor den geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank in einer engen Bandbreite bewegt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,3768 US-Dollar gehandelt und damit ungefähr auf dem Niveau des frühen Handels. Zwischenzeitliche Verluste machte der Euro im Nachmittagshandel wett. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,3749 (Dienstag: 1,3749) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7273 (0,7273) Euro.

Die Investoren warten auf die Entscheidungen der US-Notenbank. Die Währungshüter werden nach ihrer letzten Zinssitzung in diesem Jahr am Abend mitteilen, ob sie ihre milliardenschweren Anleihekäufe zur Stützung der Konjunktur etwas zurückfahren. Ob die Notenbanker einen ersten Schritt wagen, ist aber ungewiss. Eine Mehrheit der Beobachter erwartet noch keine Änderung. Eine Verminderung der Käufe würde den US-Dollar tendenziell stützen.

Die verbesserte Stimmung in der deutschen Wirtschaft stützte den Euro in diesem Umfeld nicht. Das Ifo-Geschäftsklima stieg im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte auf 109,5 Zähler. Der Anstieg war jedoch so von Bankvolkswirten erwartet worden und hinterließ keine Spuren am Devisenmarkt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84010 (0,84560) britische Pfund, 141,61 (141,61) japanische Yen und 1,2211 (1,2206) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1230,50 (1231,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 28 380,00 (28 420,00) Euro.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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