Devisen
Britisches Pfund legt gegenüber dem Euro zu

Das britische Pfund hat am Mittwoch den zweiten Tag in Folge zum Euro zugelegt. Am Nachmittag notierte es bei 78,59 Pence je Euro 0,8 Prozent höher. Unterstützung erhielt die Währung durch das Protokoll der jüngsten Sitzung des Geldpolitischen Rats der Bank of England.

FRANKFURT. Demnach hatte erstmals seit einem Jahr einer der Entscheider wieder für eine Zinserhöhung votiert. Nur eines der sieben Ratsmitglieder war für eine Zinssenkung. Am Markt wurde dies als Signal gewertet, dass die Währungshüter der Inflationsbekämpfung weiter hohen Stellenwert einräumen.

Auch der Dollar setzte seinen Anstieg zum Euro fort. Die Gemeinschaftswährung kostete mit 1,5711 Dollar 0,5 Prozent weniger als am Vortag. Die Sorgen der Investoren um die US-Konjunktur ließen nach; zudem profitierte der Greenback von einem Rückgang des Ölpreises. Am Terminmarkt stieg die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank am 5. August die Zinsen erhöhen wird, gestern über die 50-Prozent-Marke.

Der Neuseeland-Dollar präsentierte sich schwächer. Zum US-Dollar verlor er den sechsten Tag in Folge und kostete mit 75,17 US-Cent ein Prozent weniger. Händler spekulierten darauf, dass die Notenbank Neuseelands bei der heute anstehenden Zinsentscheidung den Benchmarksatz vom derzeitigen Rekordniveau von 8,25 Prozent senken wird.

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