Devisen
Der Euro bleibt unter der 1,35 Dollar-Marke

Wachsende Zinsdifferenzen drücken die Aussicht: Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung bleibt unter 1,35 US-Dollar und rutscht auf den Tiefststand seit November 2013 ab.
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Frankfurt am MainDie Aussicht auf eine wachsende Zinsdifferenz zwischen der Euro-Zone und den USA hat den Euro am Mittwoch auf den tiefsten Stand seit Ende November 2013 gedrückt. Die Gemeinschaftswährung verbilligte sich um 0,1 Prozent auf 1,3456 Dollar.

Die USA werden die Leitzinsen im kommenden Jahr anheben“, sagte Volkswirt Ayako Sera von der Sumitomo Mitsui Trust Bank. „In Europa könnten wir dagegen eine weitere Lockerung der Geldpolitik sehen.“ In den USA ziehen Wirtschaft und Inflation an, während die Teuerung in der Euro-Zone wegen der schwächelnden Konjunktur deutlich unter der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) von knapp zwei Prozent bleibt.

Experte Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen schließt nicht aus, dass der Euro seine Schwächephase in den kommenden Tagen weiter fortsetzt. Seit Beginn des Monats ist der Kurs der Gemeinschaftswährung bereits etwa zweieinhalb Cent gefallen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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