Devisen
Der Euro gewinnt zum Yen

Sowohl Euro als auch US-Dollar haben am Montag zum japanischen Yen zugelegt. Sie profitierten davon, dass die Nachricht von einem Atomwaffen-Test sowie einem Raketenstart in Nordkorea die japanische Währung unter Druck setzten.

FRANKFURT. „Die unmittelbare Reaktion der Investoren bestand darin den Yen zu verkaufen“, sagte Geoffrey Yu, Währungsstratege von der UBS in London. Am Nachmittag notierte der Euro bei 133 Yen, der Dollar kostete 95,07 Yen.

Der Euro war zum Dollar wenig verändert. Er pendelte um die Marke von 1,40 Dollar und hielt sich damit nahe dem höchsten Niveau seit fast fünf Monaten. Zum britischen Pfund legte die Gemeinschaftswährung 0,2 Prozent zu auf 88,02 Pence.

Der südafrikanische Rand litt unter der Nachricht, der indische Mobilfunk-Anbieter Bharti Airtel verhandle mit der heimischen MTN Group über eine Fusion. Im Rahmen der Transaktion würden MTN und die Aktionäre des Unternehmens bis zu 36 Prozent an Bharti erwerben. In diesem Fall müssten sie den Rand verkaufen und würden dadurch den Kurs schwächen. Dazu kam die Erwartung, heute anstehende Zahlen würden zeigen, das Südafrika endgültig in die Rezession gerutscht ist. Gegenüber dem Dollar verbuchte der Rand den ersten Rückgang seit sechs Handelstagen, zum Euro verlor die Währung vom Kap 0,3 Prozent auf 11,62 Rand.

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