Devisen
Der Euro sinkt unter 1,54 Dollar

Wachstumsbedenken zur europäischen Wirtschaft haben den Euro am Mittwoch unter die Marke von 1,54 Dollar gedrückt. Anfängliche Kursgewinne, die der Euro vor und kurz nach der erwartungsgemäßen Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank verbucht hatte, schwanden im Zuge der Begleiterklärung von Jean-Claude Trichet.

HB FRANKFURT. Der Notenbankchef rechnet für das zweite Halbjahr mit einem nachlassenden Wirtschaftswachstum im Euroraum. Am Devisenmarkt setzten daraufhin Euro-Verkäufe ein. Manche Marktteilnehmer werteten die Einschätzung als Signal gegen Leitzinserhöhungen im Jahresverlauf. Die Inflationsrisiken, die Trichet gleichfalls betonte, traten in der Marktwahrnehmung offenbar in den Hintergrund. Am Nachmittag wurden für den Euro zeitweise nur 1,5355 Dollar gezahlt, nach 1,5502 im Tageshoch und 1,5408 am Mittwochabend.

Das Pfund Sterling tendierte zum Euro seitwärts. Auch in Großbritannien gab es eine Zinsentscheidung. Die Bank of England beließ ihren Leitsatz bei fünf Prozent und entsprach damit den Erwartungen der Ökonomen. Der Euro notierte kaum verändert bei 79,09 Pence und hielt sich damit nahe eines Sieben-Wochen-Hochs. Neue Impulse versprechen sich Devisenstrategen von der Inflationsprognose der Notenbank am 13. August.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%