Devisen
Der Euro steigt über 1,44 Dollar

Der Kurs des Euro hat sich am Dienstag etwas von den deutliche Verlusten an den Vortagen erholt. Die Europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,4420 US-Dollar gehandelt.

FRANKFURT. Der Kurs des Euro hat sich am Dienstag etwas von den deutliche Verlusten an den Vortagen erholt. Die Europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,4420 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,4416 (Montag: 1,4393) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6937 (0,6948) Euro.

„Der Euro ist in Reaktion auf die zuletzt relativ üppige Abwertung etwas gestiegen“, sagte Stephan Rieke, Devisenexperte von der BHF- Bank. Die etwas zurückgenommenen Zinssenkungserwartungen in den USA hätten den Dollar zuletzt gestützt. Die etwas weniger stark als erwartet gefallenen amerikanischen Baugenehmigungen und -beginne hätten den Devisenmarkt nicht beeinflusst. Aus den Daten ergäbe sich noch kein neues Bild für die amerikanische Konjunktur. Schließlich seien die Daten nur leicht von den Erwartungen abgewichen, sagte Rieke.

Die Entscheidung der EZB, dem Geldmarkt eine große Liquiditätsspritze zu geben, habe sich am Devisenmarkt ebenfalls kaum ausgewirkt, sagte Rieke. „Aktuell tut sich am Devisenmarkt kaum etwas. Vor den Feiertagen wird der Handel immer dünner“. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,71485 (0,71370) britische Pfund, 163,44 (163,12) japanische Yen und auf 1,6602 (1,6612) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 804,25 (790,75) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 17 825 (17 670) Euro.

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