Devisen
Der Euro zeigt sich kaum verändert

Wenig verändert zeigte sich der Euro am Mittwoch. Nachdem der Euro am Montag aufgrund der Krim-Krise zulegte, stabilisierte sich die Gemeinschaftswährung. Die Krise und wichtige Konjunkturdaten sind derzeit im Fokus.
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Sydney/SingapurDer Euro hat sich am Mittwoch zum Handelsbeginn wenig verändert gezeigt. Die Gemeinschaftswährung stabilisierte sich über der Marke von 1,37 US-Dollar, nachdem die Krim-Krise in der ersten Wochenhälfte für ein starkes Auf und Ab beim Eurokurs sorgte. Am Morgen stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3732 US-Dollar und damit nahezu unverändert zum späten Dienstagabend. Am Freitag hatte sie mit 1,3825 Dollar den höchsten Stand seit zwei Monaten markiert. Am Dienstagmittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3768 Dollar festgesetzt.

Börsianer verwiesen auf den am Donnerstag anstehenden Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank. Hier könnte es eine weitere geldpolitische Lockerung geben, was den Euro dann schwächen dürfte. Deutlich zulegen konnte unterdessen der australische Dollar, nachdem die Wirtschaft des Landes zum Jahresende 2013 überraschend stark gewachsen ist. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,2187 und zum Dollar mit 0,8874.

Die Krim-Krise bleibt weiter ein beherrschendes Thema am Markt und die Nachrichten aus der Krisenregion werden nach Einschätzung von Händlern stark beachtet. Der Fokus der Anleger richtet sich aber auch auf wichtige Konjunkturdaten, die im weiteren Handelsverlauf veröffentlicht werden. Auf dem Programm stehen Kennzahlen zur Stimmung europäischer Einkaufsmanager im Bereich Dienstleistungen. Am Nachmittag folgen Stimmungsdaten aus der US-Wirtschaft und Daten zum amerikanischen Arbeitsmarkt, sowie die Konjunktureinschätzung der US-Notenbank am Abend.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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