Devisen
Der Rubel erholt sich kräftig

Am Devisenmarkt ist der Rubel zum Euro auf ein Drei-Monats-Hoch geklettert. In der Spitze notierte der Rubel bei 43,7968 je Euro auf dem höchsten Stand seit dem 27. Januar. Als Auslöser der Erholung gelten die steigenden Öl- und Rohstoffpreise.

FRANKFURT. „Alle haben den Ölpreis über der 50 Dollar-Marke im Blick, das ist eine gute Zahl für Russlands Wirtschaft“, sagte Nikolaj Kaschtschejew, Leiter Volkswirtschaft bei MDM Bank in Moskau. Die Notierungen für Aluminium, Kupfer und Nickel legten nach besser als erwartet ausgefallenen Wirtschaftsdaten aus China (siehe Aktien) ebenfalls deutlich zu. China ist weltweit der größte Verbraucher von Bodenschätzen.

Immer mehr Anleger suchen nach Anlagen mit höherer Rendite und engagieren sich wieder in Carry-Trades: Dabei beschaffen Anleger Geld in einem Land mit niedrigen Zinsen wie Japan und investieren es in höher rentierliche – aber auch riskantere – Anlagen. Die steigende Risikoneigung belastete den Yen, der den vierten Tag in Folge zum Dollar nachgab. Noch stärker profitierten der australische Dollar und Südafrikas Rand vom erwachenden Risikoappetit der Investoren. Zum Rand gab der Yen drei Prozent nach; zum australischen Dollar fiel Japans Währung um 1,1 Prozent. Beide Währungen legten zum Dollar auf den höchsten Stand seit Oktober zu.

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