Devisen
Dollar beweist gegen Euro gute Kondition

Der Dollar hat am Mittwoch weiter auf 1,5546 Euro zugelegt. Der Greenback profitierte vom anhaltenden Ölpreisrückgang und von den jüngsten Daten zum US-Arbeitsmarkt. Der ADP-Arbeitsmarktbericht verzeichnete im Juli einen überraschenden Zuwachs von 9 000 Stellen, während Ökonomen mit einem Minus von 60 000 Stellen gerechnet hatten.

HB FRANKFURT. Die private Arbeitsvermittlung ADP wertet die Daten von etwa 399 000 Unternehmen mit etwa 24 Mill. Arbeitnehmern in den USA aus. Sehr schwach notierten gestern der australische und der neuseeländische Dollar. Der neuseeländische Dollar gab 0,4 Prozent nach auf 2,1215 Kiwi-Dollar je Euro und fiel zum Greenback auf ein Neun-Monats-Tief. Der Chef der neuseeländischen Notenbank, Alan Bollard, hatte gestern erklärt, bei den Leitzinsen bestehe „Spielraum für Senkungen“. In der Vorwoche hatte Neuseeland erstmals seit fünf Jahren die Zinsen um einen viertel Prozentpunkt auf acht Prozent zurückgenommen. Schwache Zahlen vom australischen Immobilienmarkt ließen den australischen Dollar 0,5 Prozent auf 1,6489 Euro abrutschen.

In Europa erreichte der serbische Dinar nach Überstellung des ehemaligen Serbenführers Radovan Karadzic an das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag ein Neun-Monats-Hoch bei 77,0085 Dinar je Euro.

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