Devisen
Dollar erholt sich gegen Euro und Yen

Der Dollar präsentiert sich am Montagmorgen beim Übergang in den europäisch geprägten Handel deutlich erholt sowohl gegen den Euro als auch gegen den Yen.

HB FRANKFURT. Auslöser für die Gegenbewegung waren nachlassende Spekulationen hinsichtlich einer Leitzinserhöhung durch die Bank of Japan im Dezember. Das stärkte den Greenback gegen die japanische Einheitswährung und über die Crossrates auch gegen den Euro. Die Anleger warten nun mit Spannung auf die Bekanntgabe des Tankan-Berichts in der laufenden Woche. Sollte dieser schwach ausfallen, würde damit die Zinserhöhungsfantasie vollkommen aus dem Markt entweichen. Die Folge dürfte eine sich ausbauende Schwäche des Yen gegen den Dollar wie auch den Euro sein.

Mit Blick auf den zuletzt sehr deutlichen Euro-Anstieg gegen den Dollar könnte sich die technische Korrektur des Euro noch eine Weile bis in den Bereich von 1,3030 US-Dollar fortsetzen. Ein Abrutschen unter die psychologisch wichtige Marke von 1,3000 US-Dollar zeichnet sich laut Händlern derzeit aber nicht ab. Nach Einschätzung von Analysten überwiegen grundsätzlich die Abwärtsrisiken für den Greenback. Der Berichtstag dürfte sich ruhig gestalten. Am Nachmittag könnte die Bekanntgabe der US-Lagerbestände und Umsätze im Großhandel für den Monat Oktober noch für etwas Bewegung sorgen.

Technisch betrachtet liege bei 1,3380 US-Dollar ein Widerstand für den Euro, meint ein technischer Analyst. Allerdings dürfte die stark überkaufte Marktlage und das hohe Ausmaß an Dollar-Shortpositionen den Aufwärtsdrang hemmen. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 626,50 US-Dollar nach einem Nachmittag-Fixing in London am Freitag mit 637,40 US-Dollar.

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