Devisen Dollar hat die Nase vorn

Der Euro hat auch am Freitag zum Dollar an Boden verloren – auch der Yen machte keine gute Figur. Die Ratingagentur S&P hatte die langfristige Bewertung der Europäischen Union von „AAA“ auf „AA+“ herabgestuft.
Update: 20.12.2013 - 11:24 Uhr Kommentieren
Gewinnt an Boden: Der Euro zieht gegenüber dem Dollar leicht an. Quelle: dpa

Gewinnt an Boden: Der Euro zieht gegenüber dem Dollar leicht an.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Euro hat am Freitagmorgen seine Verluste gegenüber dem Dollar leicht ausgeweitet. Zuletzt wurden für einen Euro 1,3645 Dollar gezahlt, damit verlor die Gemeinschaftswährung 0,1 Prozent gegenüber dem US-Dollar.

Die Ratingagentur S&P hatte die langfristige Bewertung der Europäischen Union von „AAA“ auf „AA+“ mit stabilem Ausblick herabgestuft. Die Bonität der Ländergemeinschaft hätte sich verschlechtert und der Zusammenhalt zwischen den Mitgliederstaaten hätte sich verringert, teilte die Ratingagentur am heutigen Freitag mit.

„Es scheint ein kurzfristiger Negativ-Faktor für den Euro gewesen zu sein“, sagte Callum Henderson, Leiter Devisenanalyse weltweit bei Standard Chartered in Singapur. „Die Zeiten, in denen Ratingsenkungen einen nachhaltigen Effekt auf Wechselkurse hatten, scheinen der Vergangenheit anzugehören.“

Der Schweizer Franken war 0,1 Prozent fester gegenüber dem Euro bei 1,2259 je Euro. Zum Dollar notierte die eidgenössische Währung 0,1 Prozent schwächer bei 89,85 Rappen je Dollar.


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