Devisen
Dollar verliert gegen den Euro

Der Euro hat zum Dollar einen Teil seiner Verluste aus der vergangenen Woche wieder aufgeholt. Die europäische Gemeinschaftswährung legte 0,8 Prozent zu auf 1,3295 Dollar.

FRANKFURT. Im Gegensatz zum Anleihemarkt überwog bei den Marktteilnehmern am Devisenmarkt offenbar eine optimistische Einschätzung der Konjunkturlage. Damit schrumpft die Attraktivität des Dollars als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Vergangene Woche hatte der Euro zum Dollar 2,2 Prozent nachgegeben.

Der australische Dollar legte gegenüber den meisten Weltwährungen zu. Grund waren Spekulationen auf ein neues Konjunkturpaket aus China, ausgelöst von einem Artikel im staatlichen China Securities Journal. Das würde nicht nur das Wachstum in der Region Asien-Pazifik allgemein fördern, sondern auch die Rohstoffnachfrage ankurbeln, was besonders dem Rohstoff-Exporteur Australien zugute käme. Zum US-Dollar zog der Aussie 0,8 Prozent an auf 72,54 US-Cent je australischen Dollar.

Deutliche Kursverluste gab es für den thailändischen Baht. Die Währung des südostasiatischen Landes litt unter den politischen Unruhen, die bereits zum Abbruch des ASEAN-Gipfels im Badeort Pattaya geführt hatten. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva erklärte den Notstand. Zum Euro gab der Baht 1,5 Prozent nach.

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