Devisen
Dollar verliert kräftig gegenüber Yen

Am Devisenmarkt spiegelte sich am Donnerstag erneut die aufflackernde Sorge zur Konjunktur in einem Rückgang des Dollar zum Yen wider. Am Abend kostete der Greenback 94,51 Yen, so wenig wie zuletzt Ende Februar.

FRANKFURT. Belastend wirkte die Aussicht auf eine noch expansivere Geldpolitik der amerikanischen Notenbank Fed sowie der hohe Finanzbedarf des Banksektors. Technische Analysten erwarten weitere Verluste: In den vergangenen Monaten hat der Chart des Dollar-Yen eine Kopf-Schulter-Formation ausgebildet, auf die oft ein weiterer Rückgang folgt. Die US-Währung könnte daher auf 90 Yen sinken, sagten Analysten von Tokyo-Mitsubishi UFJ.

Auch zum Euro setzte die US-Währung ihren Abwärtstrend fort. Am Abend notierte der Dollar bei 1,3881 je Euro 0,7 niedriger als am Vortag. Angesichts steigender Treasury-Renditen spekulierten Marktteilnehmer auf einen Anstieg der Inflation und eine Ausweitung des Haushaltsdefizits in den USA und verkauften den Greenback.

Das Pfund geriet im Handelsverlauf vorübergehend stark unter Druck und notierte zum Euro 1,4 Prozent niedriger. Hintergrund war die Senkung des Rating-Ausblicks durch Standard & Poor's (siehe Anleihen). Am Abend machte die britische Währung die Verluste jedoch zum größten Teil wieder wett und lag bei 87,61 Pence je Euro.

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