Devisen
Enttäuschende US-Konjunkturdaten stützen Eurokurs

HB FRANKFURT. Der Kurs des Euro ist am Dienstag gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,2 152 Dollar. Ein Dollar war damit 0,8 225 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,2063 (Freitag: 1,2 104) Dollar fest gesetzt.

Enttäuschende US-Konjunkturdaten vom Vortag stützten den Euro weiterhin, sagten Händler. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe war im März überraschend gesunken. Der Index ging nach Angaben des Institute for Supply Management (ISM) um 1,5 auf 55,2 Punkte zurück. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einem Anstieg auf 57,3 Punkte gerechnet.

"Da die Entwicklung der US-Leitzinsen nun im hohen Maße von der Konjunkturentwicklung abhängt, warten die Marktteilnehmer gespannt auf die Veröffentlichung des Arbeitsmarktberichts für März am Freitag", sagte Währungsanalyst Osamu Takashima von Tokyo Mitsubishi UFJ. Unabhängig vom Ergebnis des Berichts bleibe der Dollar aber unter Druck, da die Erwartungen an eine Verringerung der Zinsdifferenz zwischen den USA und der Eurozone zunähmen.

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