Devisen
Erwartete Zinssenkung schwächt Euro

Die in den nächsten Tagen anstehenden Konjunkturdaten verheißen für den Euro nichts Gutes. Die Zahlen zum deutschen Bruttoinlandsprodukt am Mittwoch dürften den Druck auf die Europäische Zentralbank erhöhen, die Leitzinsen weiter zu senken und dem faktischen Null-Niveau der USA anzunähern.

FRANKFURT. "Die Aussicht auf eine fallende Zinsdifferenz ist negativ für den Euro", sagte Akio Yoshino, Chef-Volkswirt bei Société Générale Asset Management. Er sieht die Währung auf kurze Sicht bei unter 1,25 Dollar. Dazu kommt die anhaltende Unsicherheit zur Entwicklung in Osteuropa, die auf dem Kurs des Euros lastet. Die Weltbank bezeichnete die wirtschaftlichen Aussichten für die Region als "düster". Am Freitag kostete der Euro 1,2846 Dollar.

Der Yen könnte nach Ansicht von Analysten der Citigroup zum Dollar auf ein Viermonats-Tief fallen. Voraussetzung sei, dass er eine technische Marke bei 94,65 Yen je Dollar durchbricht. Das zugrunde liegende Chartmuster, auf das die Citigroup-Experten ihre Ansicht gründen, legt dann einen Rückgang auf 102 Yen nahe. Am Freitag notierte der Yen bei 93,07 je Dollar. Damit hat er auf Wochensicht 1,3 Prozent verloren.

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