Devisen
Euro baut Gewinne zum Dollar aus

Der Euro hat am Dienstag zum Dollar den dritten Tag in Folge zugelegt. Auftrieb für die Gemeinschaftswährung brachten zunächst der ZEW-Konjunkturindex für Deutschland – und später Aussagen von Peer Steinbrück.

HB FRANKFURT. Der Bundesfinanzminister sagte, er erwarte nicht, dass EZB-Chef Jean-Claude Trichet den Fokus hin zu einer neutralen geldpolitischen Haltung verändern wird.

Damit stärkte er die Erwartungen, dass die EZB die Leitzinsen zumindest kurzfristig nicht senken wird. Bis zum Nachmittag legte der Euro 0,5 Prozent auf 1,4590 Dollar zu. Mittelfristig rechnen Experten aber damit, dass die EZB die Zinsschraube lockert. Ende des aktuellen Quartals sehen von Bloomberg befragte Devisenstrategen den Euro im Median schwächer bei 1,47 Dollar, zum Jahresende sogar nur noch bei 1,40 Dollar.

Die norwegische Krone notierte nahe einem Dreiwochen-Hoch bei 7,9937 Kronen je Euro. Offiziellen Zahlen aus Oslo zufolge stieg die Inflation im Januar so stark wie zuletzt vor fünf Jahren. Händler erwarten daher, dass die norwegische Zentralbank den Leitzins langsamer senken wird als die EZB. Dies macht die Krone gegenüber dem Euro attraktiver. Größter Verlierer unter den wichtigen Weltwährungen war am Dienstag der japanische Yen. Gegenüber dem Euro fiel er 0,8 Prozent auf 156,56 Yen.

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