Devisen
Euro behauptet sich im europäischen Handel

Der Euro ist trotz der Enttäuschung vieler Börsianer über das Ergebnis des deutsch-französischen Treffens mit Kursen um 1,44 Dollar behauptet in den europäischen Handel gestartet. Analysten sind allerdings kritisch.
  • 0

Frankfurt„Es fällt schwer, den Euro zu verkaufen, weil der Dollar selbst in einer so argen Lage ist“, erklärte ein Händler in Tokio. Die Vorschläge von Präsident Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel seien längerfristig wichtig, wenn auch kurzfristig eine Enttäuschung. Die Analysten der Commerzbank waren weniger gnädig: „Die Ergebnisse sind mau und dürften dem Euro kaum Rückenwind bringen“, stellen sie in ihrem Morgenkommentar fest.

Zwar hätten die beiden einen der großen Schwachpunkte der Währungsunion adressiert, indem sie eine gemeinsame Wirtschaftsregierung im Euroraum schaffen wollten. Vor allem hätten Merkel und Sarkozy aber die derzeit brennenden kurzfristigen Probleme der Währungsunion nicht adressiert.

Im Fokus der Devisenmärkte dürfte Händlern zufolge zudem der Schweizer Franken stehen. Der Bundesrat will über mögliche Maßnahmen beraten, wie der durch den starken Franken gebeutelten Wirtschaft des Exportlandes geholfen werden kann. Der Euro notierte mit 1,1521 (Vorabend 1,1479) Franken am Morgen deutlich fester.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Devisen: Euro behauptet sich im europäischen Handel"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%