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Devisen: Euro behauptet sich vor US-Zahlen über der Marke von 1,33 Dollar

Der Eurokurs hat sich am Mittwoch vor Bekanntgabe neuer Zahlen zu den US-Kapitalzuflüssen über der Marke von 1,33 Dollar behauptet. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,3 308 Dollar. Ein Dollar war damit 0,7 510 Euro wert.

dpa-afx FRANKFURT. Der Eurokurs hat sich am Mittwoch vor Bekanntgabe neuer Zahlen zu den US-Kapitalzuflüssen über der Marke von 1,33 Dollar behauptet. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,3 308 Dollar. Ein Dollar war damit 0,7 510 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,3 317 (Montag: 1,3 268) Dollar festgesetzt.

Impulse für den Devisenmarkt werden am Nachmittag von den Daten zu den ausländischen Kapitalzuflüssen in die USA erwartet. Wegen der hohen Defizite in Leistungsbilanz und Staatshaushalt sind die USA auf fremdes Geld angewiesen, um diese Fehlbeträge finanzieren zu können. Die Defizite und Sorgen um deren Finanzierbarkeit gelten als Hauptursache der anhaltenden Dollar-Schwäche.

Am Dienstag hatte die erwartete Zinserhöhung der US-Notenbank von 2,00 auf 2,25 Prozent keine größeren Bewegungen am Devisenmarkt ausgelöst. Die Notenbank hatte gleichzeitig angedeutet, ihre Zinsen weiterhin in einem "maßvollen Tempo" anzuheben. Das Rekorddefizit in der US-Handelsbilanz im Oktober von 55,5 Mrd. Dollar brachte die US-Währung nur kurzzeitig leicht unter Druck.

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