Devisen
Euro bleibt in Fernost unter 1,40 Dollar

Der Euro hat sich wegen der Unsicherheiten über eine weitere Lockerung der US-Geldpolitik in Fernost kaum bewegt.
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rtr TOKIO. Es gelang der Gemeinschaftswährung am Dienstag nicht, die Marke von 1,40 Dollar überzeugend zu durchbrechen. Bis zum Mittag zog er sich wieder auf einen Wert von 1,3890 Dollar zurück. Dabei spielten auch anhaltende Sorgen über den finanziellen Zustand hoch verschuldeter Euro-Staaten wie Irland, Griechenland und Portugal eine Rolle. Deren Staatsanleihen waren am Tag zuvor wieder unter Druck geraten.

Zum Yen legte der Euro 0,3 Prozent auf 112,10 Yen zu.

Der Dollar konnte seine spärlichen Zugewinne aus dem späten US-Handel etwas ausbauen und kletterte 0,3 Prozent auf 80,71 Yen. Dabei wurde er von guten Konjunkturdaten gestützt, wonach die US-Industrie im Oktober überraschend wieder an Fahrt gewonnen hat.

Händler erwarteten weitere Aufschläge, sollte die US-Notenbank ihre Anleihekäufe am Mittwoch nicht ganz so stark ausweiten wie zuletzt spekuliert und damit unter einer Summe von 500 Milliarden Dollar bleiben. "Dann wird es kurzfristig mehr Dollar-Käufe geben", sagte der Devisenexperte einer US-Bank.

Der Schweizer Franken notierte bei 0,9907 Franken je Dollar und 1,3789 Franken je Euro.

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