Devisen
Euro bleibt tendenziell im Aufwärtstrend

Nach einer Atempause in der vergangenen Woche dürfte die Aufwärtsbewegung des Euro in dieser Woche weiter gehen. Der Greenback hatte letzte Woche zum Euro zwar etwa 1,5 Prozent aufholen können. Aber die jüngste Abschwächung der US-Währung ist wohl noch nicht vorüber.

FRANKFURT. Nach einer Atempause in der vergangenen Woche dürfte die Aufwärtsbewegung des Euro in dieser Woche weiter gehen. Der Greenback hatte letzte Woche zum Euro zwar etwa 1,5 Prozent aufholen können. Er notierte am Freitag unter 1,40 Dollar je Euro. Aber die jüngste Abschwächung der US-Währung sei noch nicht vorüber, sagen Devisenexperten. Da sich die Zeichen für eine Konjunkturbesserung mehren (siehe Anleihen), werden Anleger wieder risikofreudiger. Das belaste den US-Dollar, der wegen seiner hohen Liquidität als sicherer Hafen in Krisenzeiten gilt.

Auch dürfte die steigende Risikobereitschaft wieder so genannte Carry Trades anfachen. Bei diesen Zinsarbitrage-Geschäften leihen sich Investoren Kapital in einem Niedrigzinsland aus und erwerben damit höher rentierliche Vermögenswerte. Der Yen könnte daher unter Druck geraten, da der Zinssatz in Japan bei 0,1 Prozent liegt. Profitieren dürften hingegen die Hochzinswährungen australischer Dollar und Neuseeland-Dollar. Die Zinsen liegen dort bei drei beziehungsweise 2,5 Prozent. Barclays bekräftigte die optimistische Einstellung für die beiden Währungen. Die Zentralbanken der beiden Länder dürften als erste unter den Industrieländern die Zinsen erhöhen, da Australien und Neuseeland von steigenden Rohstoffpreisen profitieren.

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