Devisen
Euro bleibt unter 1,09 Dollar

Starke Impulse durch Konjunkturdaten oder sonstige Nachrichten gab es am Freitag nicht. Der Euro hat sich am Freitag nur wenig bewegt. Am Abend richtet sich die Aufmerksamkeit auf die US-Notenbank.
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FrankfurtDer Euro hat sich am Freitag nur wenig bewegt. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,0880 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Morgen. Nur zeitweise war der Euro in Richtung 1,08 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,0856 (Donnerstag: 1,0973) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,9212 (0,9113) Euro.

Starke Impulse durch Konjunkturdaten oder sonstige Nachrichten gab es am Freitag nicht. Wachstumszahlen aus den USA fielen unspektakulär aus, das Handelsministerium bestätigte eine vorläufige Schätzung. Allerdings hat die weltgrößte Volkswirtschaft im Schlussquartal 2014 spürbar abgebremst. Ökonomen schätzen, dass sich dieser Trend im Startquartal 2015 fortgesetzt hat. Erste Zahlen werden aber erst Ende April veröffentlicht.

Um so erwartungsvoller richtet sich die Aufmerksamkeit am Freitagabend auf die Vorsitzende der US-Notenbank, Janet Yellen. Sie wird sich auf einer Konferenz in San Francisco äußern. Die wichtigste Frage lautet, ob Yellen konkretere Hinweise auf den Startschuss für Zinsanhebungen geben wird. Wann dieser genau fallen wird, ist unklar. Nach wie vor gilt Juni als möglich. Schwache Konjunkturdaten, der starke Dollar und die verhaltene Inflation lassen aber auch einen späteren Zeitpunkt möglich erscheinen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,7298 (0,7371) britische Pfund, 129,39 (130,67) japanische Yen und 1,0476 (1,0498) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1195,75 (1203,15) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 34 980,00 (34 680,00) Euro.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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