Devisen + Rohstoffe
Devisen: Euro bleibt unter Marke von 1,30 Dollar

Anschwellende Kapitalzuflüsse in die USA haben am Dienstag einen neuerlichen Sprung des Eurokurses über die Marke von 1,30 Dollar vereitelt. Die europäische Gemeinschaftswährung fiel bis zum Abend auf 1,2 953 Dollar.

dpa-afx NEW YORK. Anschwellende Kapitalzuflüsse in die USA haben am Dienstag einen neuerlichen Sprung des Eurokurses über die Marke von 1,30 Dollar vereitelt. Die europäische Gemeinschaftswährung fiel bis zum Abend auf 1,2 953 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2 971 (Montag: 1,2 955) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7 710 (0,7 719) Euro.

"Die Finanzdecke der größten Volkswirtschaft der Welt bleibt auf Kante genäht", sagte Devisenexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank. Die Fehlbeträge in Staatshaushalt und Leistungsbilanz dürften angesichts der boomenden Wirtschaft und der ungezügelten Ausgabenpolitik der Regierung künftig eher noch größer ausfallen. "Die Kapitalzuflüsse dürften mittelfristig mit diesem rapide wachsenden Bedarf nicht Schritt halten", sagte Fritsch.

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