Devisen
Euro bleibt vor dem Wahlwochenende stabil

Der Euro hat am Freitag seine jüngsten Gewinne verteidigen können. Nachdem die US-Notenbank überraschend ihre geldpolitische Wendung verschoben hatte, sprang der Euro auf ein Sieben-Monats-Hoch.
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FrankfurtDer Euro hat sich am Freitag kaum verändert auf dem höchsten Stand seit Februar behauptet. Am späten Nachmittag stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3522 Dollar und damit nur leicht unter dem Niveau vom Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3514 (Donnerstag: 1,3545) Dollar festgesetzt.

Vor dem Wahlwochenende in Deutschland konnten sich die Anleger nicht an wichtigen Konjunkturdaten orientieren. Es standen keine entscheidenden Zahlen an. Dass die Bundestagswahl am Sonntag starke Spuren am Devisenmarkt hinterlassen wird, gilt unter Beobachtern als unwahrscheinlich. Sollte jedoch die Euro-kritische „Alternative für Deutschland“ (AfD) in den Bundestag einziehen, rechnen Experten mit Verlusten beim Euro.

Aussagen des US-Währungshüters James Bullard, wonach die Notenbank Fed ihre Geldflut im Oktober etwas eindämmen könnte, brachten am Nachmittag keine große Kursbewegung. Zur Überraschung der Finanzmärkte hatte die Fed am Mittwochabend noch keine Abstriche an ihrem ultralockeren Kurs gemacht. Die vorerst ungebremste Dollar-Schwemme hatte den Kurs der US-Währung kräftig sinken lassen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84360 (0,84200) britische Pfund, 134,57 (134,09) japanische Yen und 1,2330 (1,2333) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1349,25 (1365,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 31 710,00 (31 810,00) Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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