Devisen
Euro erholt sich schnell – und hält sich über 1,33 Dolar

Schwache Zahlen zur Industrieproduktion im Euroraum hatten den Euro unter Verkaufsdruck gesetzt. Die Gemeinschaftswährung konnte sich aber schnell erholen. Sie erreichte ein Tageshoch von 1,3325 Dollar.
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Frankfurt/MainDer Euro hat sich am Donnerstag nach enttäuschenden Konjunkturdaten rasch wieder erholt. Nachdem die Gemeinschaftswährung zeitweise bis auf 1,3259 Dollar abgerutscht war, zog der Kurs am späten Nachmittag wieder an und erreichte ein Tageshoch von 1,3325 Dollar. Zur Wochenmitte hatte der Euro erstmals seit zwei Wochen den Sprung über 1,33 Dollar geschafft. Gegen Mittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3290 (Mittwoch: 1,3268) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7524 (0,7537) Euro.

Am Vormittag hatten überraschend schwache Zahlen zur Industrieproduktion im Euroraum die Gemeinschaftswährung noch zeitweise unter Verkaufsdruck gesetzt. Im Juli war die Produktion kräftig gesunken. Die europäische Statistikbehörde meldete den stärksten Rückgang seit September 2012. „Die Daten zeigen, dass die konjunkturelle Erholung der Eurozone vorläufig eine zähe Angelegenheit bleibt“, so die Einschätzung von Heinrich Bayer, Experte der Postbank.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84100 (0,84140) britische Pfund, 132,18 (132,96) japanische Yen und 1,2368 (1,2395) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1328,00 (1363,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 31 890,00 (32 540,00) Euro.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Devisen: Euro erholt sich schnell – und hält sich über 1,33 Dolar"

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  • Und wenn der EURO noch so hoch steigt, am Ende zerstört er Europa...also kaum ein Grund zu jubeln!
    Diese Währung baut nur auf Schulden und immer wieder neuen Schulden auf, sie garantiert also kaum Sicherheit, sondern stellt eine permanente Belastung für ganz Europa dar.

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