Devisen
Euro erholt sich von Vortagesverlusten

Um anderthalb Cent war der Euro in den vergangenen beiden Tagen abgerutscht. Am Freitag erholte er sich wieder. Verantwortlich dafür waren vor allem überraschend gute Konjunkturdaten aus der Eurozone.
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FrankfurtDer Euro hat sich am Freitag nach starken Verlusten an den Vortagen wieder etwas erholt. Die europäische Gemeinschaftswährung stand am Nachmittag bei 1,3799 US-Dollar. Am frühen Morgen hatte der Euro 1,3776 Dollar gekostet. Gegen Mittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3780 (Donnerstag: 1,3762) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7257 (0,7266) Euro.

Zum Wochenschluss habe am Devisenmarkt eine Gegenbewegung eingesetzt, sagten Händler. Am Mittwoch und Donnerstag war der Euro um insgesamt anderthalb Cent abgerutscht und auf den tiefsten Stand seit zwei Wochen gefallen. Auslöser für den Kursrutsch war die US-Notenbank. Die Fed hatte am Mittwochabend Spekulationen auf eine Leitzinserhöhung bereits im ersten Halbjahr 2015 geschürt. Daraufhin war der Dollar stark gestiegen. Bis zu den Fed-Aussagen hatte der Markt die erste Zinserhöhung in den USA frühestens im Herbst 2015 erwartet.

Experten erklärten die leichte Kurserholung des Euro auch mit überraschend guten Konjunkturdaten aus der Eurozone. So war das Verbrauchervertrauen im März auf den höchsten Stand seit sechs Jahren gestiegen. Bereits am Vormittag hatten die Auftragseingänge aus Italien positiv überrascht. Sie legten im Januar um 4,8 Prozent zum Vormonat zu. Dies war der stärkste Anstieg seit Dezember 2010.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83570 (0,83455) britische Pfund, 141,07 (140,85) japanische Yen und 1,2182 (1,2190) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1336,00 (1327,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 30.690,00 (30.460,00) Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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Bloomberg / Nachrichtenagentur

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