Devisen
Euro erholt sich weiter

Nach schwachen deutschen Konjunkturdaten am Vortag kann die Gemeinschaftswährung im frühen Handel wieder leicht zulegen. Etwas mehr Bewegung gab es dagegen bei Dollar und Yen.
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FrankfurtDer Euro hat sich am Donnerstag von seinen Vortagesverlusten weiter erholt. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,2995 Dollar nach 1,2967 Dollar am Vorabend in New York. Am Mittwoch war der Euro nach überraschend schwachen Konjunkturdaten aus Deutschland zunächst etwas unter Druck geraten, hatte sich am Nachmittag dann aber wieder gefangen.

Die US-Notenbank Fed konnte nach der Sitzung ihres geldpolitischen Ausschusses nicht für frischen Wind am Devisenmarkt sorgen. Sie hält wie erwartet an ihrem lockeren geldpolitischen Kurs fest. „So kurz vor den US-Wahlen bestand weder Anlass noch Gelegenheit, irgendetwas am Kurs der Geldpolitik zu ändern“, kommentierten die Analysten der Commerzbank. Am 6. November finden in den USA die Präsidentschaftswahlen statt.

Etwas mehr Bewegung gab es bei Dollar und Yen. Die US-Währung stieg auf 79,97 Yen und notierte damit nahe eines Drei-Monats-Hochs. Für Druck auf den Yen sorgten anhaltende Spekulationen darüber, dass die japanische Notenbank weitere geldpolitische Maßnahmen ankündigen wird, um der exportorientierten heimischen Wirtschaft auf die Beine zu helfen.

Der Bund-Future notierte am Morgen 31 Ticks im Minus bei 140,15 Punkten. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte mit 1,564 (Vorabend 1,569) Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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