Devisen
Euro fällt unter 1,36 Dollar

Vor dem Wochenende fiel der Handel an den Devisenmärkten ruhig aus. Ein Grund: In den USA blieben die Börsen wegen des „Independence Day“ geschlossen. Der Euro neigt auch weiterhin zur Schwäche.
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FrankfurtDer Euro hat auch am Freitag leicht unter Druck gestanden. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3590 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Seit Wochenbeginn ergibt sich ein Verlust von knapp einem Cent. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3588 (Donnerstag: 1,3646) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7359 (0,7328) Euro.

Vor dem Wochenende fiel der Handel an den Devisenmärkten ruhig aus. Ein Grund war, dass die Börsen in den USA wegen des „Independence Day“ geschlossen blieben.

Dass der Euro seit einigen Tagen zur Schwäche neigt, führen Analysten auf die US-Geldpolitik zurück. Nach zuletzt robusten Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt wird darauf spekuliert, dass die Notenbank Fed ihre Leitzinsen doch etwas rascher anheben könnte. Dem könnten jedoch die schwachen Lohnsteigerungen im Wege stehen, was für geringen Inflationsdruck spricht. Die meisten Experten rechnen mit einer Zinswende frühestens im ersten Halbjahr 2015.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,79260 (0,79650) britische Pfund, 138,67 (139,06) japanische Yen und 1,2160 (1,2147) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 1319,25 (1317,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 30 750,00 (30 600,00) Euro.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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