Devisen: Euro fällt zeitweise auf Sieben-Monats-Tief

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Euro fällt zeitweise auf Sieben-Monats-Tief

Die anhaltenden Spekulationen über die Haushaltslage einiger Euro-Staaten haben die Gemeinschaftswährung am Montag zeitweise auf den tiefsten Stand seit Anfang Juli 2009 gedrückt. Im frühen europäischen Handel erholte sich der Euro aber wieder auf 1,3885 Dollar und lag damit rund einen viertel US-Cent über dem New Yorker Freitagsschluss.
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HB FRANKFURT. Allerdings profitiere die US-Währung von der zunehmenden Risikoscheu der Anleger, sagte Devisenstratege Greg Gibbs von der Royal Bank of Scotland in Sydney.

Trotz der leichten Stabilisierung zeigen sich Experten mit Blick auf die weitere Kursentwicklung skeptisch. Die Gemeinschaftswährung zeige sich „anfällig für die allgemeine Risikoaversion“ an den Devisenmärkten, hieß es im Morgenkommentar der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Der Euro sei weiter geschwächt und die Sorgen um die Stabilität der Staatsfinanzen einiger Mitgliedsstaaten der Eurozone würden den Handel nach wie vor belasten.

Am Rentenmarkt gab die Aussicht auf fallende Aktienkurse dem Bund-Future Auftrieb. Er legte 21 Ticks auf 123,59 Punkte zu. Auch hier waren die hohen Staatsdefizite Griechenlands Thema Nummer eins.

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