Devisen
Euro gerät gegenüber Dollar unter Druck

Konjunktursorgen haben den Euro am Dienstag gegenüber Dollar und Yen unter Druck gesetzt. Die europäische Gemeinschaftswährung verlor 1,2 Prozent auf 1,3259 Dollar, nachdem das europäische Statistikamt Eurostat schwache Daten zum Bruttoinlandsprodukt der Eurozone bekannt gab.

FRANKFURT. Zum Yen gab der Euro 1,9 Prozent nach auf 132,90 je Euro. Die Notenbank in Tokio hatte wie erwartet den Leitzins bei 0,1 Prozent belassen. Gegenüber dem Dollar erholte sich Japans Währung von einem Fünfmonatstief und legte 0,8 Prozent zu. Auf dem Greenback lasteten Bedenken zum Finanzmarkt. Einem Zeitungsbericht nach wird der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Schätzung für das Volumen der faulen Wertpapiere in den USA auf 3,1 Billionen Dollar (2,3 Billionen Euro) anheben (siehe Aktien). Bei der jüngsten Schätzung im Januar bezifferte der IWF das Volumen noch auf 2,2 Billionen Dollar.

In Australien senkte die Notenbank derweil den Leitzins um 25 Basispunkte auf drei Prozent. Daten vom Swap-Markt zufolge hatten Händler einen größeren Zinsschnitt erwartet, der australische Dollar stieg zum Euro um 0,9 Prozent auf 1,8634 je Euro. Hingegen ermäßigte sich die schwedische Krone zum Euro um 1,2 Prozent auf 10,90 Kronen. Die Regierung in Stockholm hatte für März ein Haushaltsdefizit ausgewiesen.

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