Devisen
Euro gewinnt nach US-Arbeitsmarktdaten

Trotz Stillstands in den Griechenland-Verhandlungen gewinnt der Euro am Donnerstag leicht. Grund dafür sind auch schlechtere US-Arbeitsmarktdaten als erwartet. Dennoch zeigt sich die amerikanische Wirtschaft robust.
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Frankfurt/MainDer Euro ist am Donnerstag nach robusten Arbeitsmarktdaten aus den USA gestiegen. Nach deutlichen Verlusten seit Dienstag kostete die Gemeinschaftswährung am Nachmittag 1,1092 US-Dollar. Das war etwa ein halber Cent mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1066 (Mittwoch: 1,1100) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9037 (0,9009) Euro.

Nachdem die Gläubiger Griechenlands Verhandlungen über neue Hilfskredite bis zu dem am Wochenende stattfindenden Referendum ausgeschlossen hatten, stand am Nachmittag der US-Arbeitsmarkt im Mittelpunkt. In der größten Volkswirtschaft der Welt wurden im Juni weniger Jobs als erwartet geschaffen. Außerdem hatte die Lohnentwicklung überraschend stagniert. Nach Einschätzung von Experten zeigt sich der US-Arbeitsmarkt aber unverändert robust. Die US-Notenbank könne den Kurs halten und weiter auf eine erste Leitzinserhöhung nach der schweren Wirtschaftskrise zusteuern.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,71030 (0,70905) britische Pfund, 136,82 (136,63) japanische Yen und 1,0507 (1,0457) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1165,25 (1168,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 33 200,00 (33 290,00) Euro.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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