Devisen
Euro gibt gegenüber dem Dollar nach

Der Euro hat am Mittwoch im Verhältnis zum Dollar leichte Verluste verzeichnet. Er wurde 0,3 Prozent niedriger gehandelt bei 1,4686 Dollar. Schwächelnde Aktienmärkte sorgten laut Devisenstrategen für eine größere Nachfrage nach als sicher geltenden Anlagen in Dollar.

FRANKFURT. Auf längere Sicht dürfte die europäische Gemeinschaftswährung zum Greenback jedoch zulegen. So hat die Deutsche Bank ihre Prognose für die Kursentwicklung des Dollar im kommenden Jahr jetzt um 18 Prozent gesenkt und dies mit der Erwartung begründet, dass die Zinsen in den USA länger niedrig bleiben werden als in anderen Ländern. Im ersten Quartal rechnet die im Devisenhandel weltweit führende Bank mit einem Absinken des Dollars auf 1,55 je Euro, zum Jahresende sieht sie die US-Währung bei 1,40 Dollar je Euro.

Rohstoffwährungen waren zur Wochenmitte mit steigenden Preisen für Gold und Öl gefragt, mussten am Nachmittag jedoch einen Teil ihrer Gewinne wieder abgeben. Stark gegenüber dem Euro zeigten sich vor allem die Währungen von Kanada, Australien und Neuseeland. Der südafrikanische Rand gab hingegen 0,2 Prozent zum Euro ab auf 10,9552 Rand je Euro. Südafrikas Zentralbank hatte in ihrem Monatsbericht bekannt gegeben, dass sie im September mehr Dollar gekauft hat, um den Aufwärtstrend beim Rand zu bremsen.

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