Devisen
Euro gibt Gewinne zum Dollar ab

Der Euro hat am Mittwoch eine Berg- und Talfahrt zum Dollar hingelegt. Am Vormittag wurden bis zu 1,5516 Dollar für den Euro gezahlt, nachdem er am Vortag mit 1,5447 Dollar auf ein Sechswochentief gefallen war.

HB FRANKFURT. Investoren spekulierten, dass die EZB im Rahmen ihrer Zinsentscheidung am Donnerstag eine künftig straffe Geldpolitik signalisiert, um die Inflationserwartungen zu dämpfen. Mit 4,1 Prozent hat die Teuerung im Euroraum im Juli den höchsten Wert seit über 16 Jahren erreicht. Erst einmal dürften die Währungshüter den Leitsatz aber konstant halten, erwarteten Volkswirte.

Später versetzten schwache Konjunkturdaten für Deutschland dem Euro einen Dämpfer. Am Nachmittag näherte sich der Wechselkurs der Marke von 1,54 Dollar. Der Auftragseingang der deutschen Industrie ging im Juni den siebten Monat in Folge zurück. Dies steigerte die Wahrscheinlichkeit, dass das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik im zweiten Quartal gesunken ist. Die EZB hätte damit weniger Handlungsspielraum, im Kampf gegen die Inflation die Leitzinsen zu erhöhen.

Das Pfund Sterling fiel auf ein Sieben-Wochen-Tief zum Dollar. Das britische Konsumklima hat sich im Juli so stark eingetrübt wie noch nie, seit der Hypothekenfinanzierer Nationwide 2004 mit seinen Befragungen zum Thema begann.

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